Solarlader mit dem LT3652: Difference between revisions

From Turmlabor Wiki
Jump to navigation Jump to search
mNo edit summary
Tag: visualeditor
m (alles schön formatiert und bilder eingefügt)
Tag: visualeditor
Line 1: Line 1:
===Motivation===
===Motivation===
Wenn man längere Zeit outdoor unterwegs ist, zum Beispiel beim Zelten, möchte man sich natürlich einen gewissen Komfort im Zelt schaffen.  
[[File:LT3652 Solarlader ludwig.png|alt=Schaltplan|thumb|Eagle Schaltplan]]
Wenn man längere Zeit draußen unterwegs ist, zum Beispiel beim Zelten, möchte man sich natürlich einen gewissen Komfort im Zelt schaffen.  


Aber auch zu anderen Aktivitäten ist es manchmal sinnvoll, Strom zur Verfügung zu haben. Aus diesem Wunsch ist ein Projekt enstanden, was viel zu unhandlich zum ständigen Mitnehmen ist, aber beim Zelten das Zelt zuverlässig mit Strom versorgt, um das Handy, den Laptop, die Kamera zu laden, das Zelt zu beleuchten und die Amateurfunkstation mit Strom zu versorgen.
Aber auch zu anderen Aktivitäten ist es manchmal sinnvoll, netzunabhängig Strom zur Verfügung zu haben. Aus diesem Wunsch ist ein Projekt entstanden, das viel zu unhandlich zum Mitnehmen im Rucksack ist, aber beim Zelten das Zelt zuverlässig mit Strom versorgt, um das Handy, den Laptop, die Kamera zu laden, das Zelt zu beleuchten oder die Amateurfunkstation mit Strom zu versorgen.


===Grundsätzlicher Aufbau===
===Grundsätzlicher Aufbau===
Das gesamte System besteht aus einer 20W Solarzelle, die über einen Laderegler einen 12V 7,2Ah Bleiakku lädt.  
Das gesamte System besteht aus einer 20W Solarzelle, die über einen Laderegler einen 12V 7,2Ah Bleiakku lädt.  


Eine Solarzelle hat dabei immer eine recht krumme Kennlinie, sodass man gezwungen ist, die Zelle an einem Arbeitspunkt mit maximaler Ausgangsleistung zu regeln. Das maximum power point tracking ist dabei meistens sehr aufwändig. https://de.wikipedia.org/wiki/Maximum_Power_Point_Tracking
Eine Solarzelle hat dabei immer eine recht krumme Kennlinie, sodass man gezwungen ist, die Zelle an einem Arbeitspunkt zu betreiben, um die volle elektrische Leistung entnehmen zu können. Man kann die Solarzelle einerseits fix an einem bestimmten Arbeitspunkt betreiben und nimmt dadurch einen etwas geringeren Wirkungsgrad in Kauf. Oder man wendet das sogenannte ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Maximum_Power_Point_Tracking maximum power point tracking]'' an. Dies ist allerdings mit etwas Aufwand verbunden, maximiert allerdings die Effizienz der Solarzelle.


<nowiki>!https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/53/MaximumPowerPoint.svg</nowiki>!
<br />
[[File:Eagle Layout.png|thumb|Eagle Layout]]
Der LT3652 macht allerdings kein ''maximum power point tracking'' sondern regelt die Modulspannung auf einen mittels Trimmpotentiometer einzustellenden Wert. Auf diese Art und Weise bekomme ich aus meiner 20W Solarzelle etwa $\SI{15}{\watt}$ heraus.  


In diesem Bild sieht man die Kennlinie einer Solarzelle bei verschiedener Sonneneinstrahlung. Aus der Kennlinie sieht man, dass man die Solarzelle mit einem bestimmten Strom belasten muss, um die maximale Leistung herauszubekommen. Dabei stellt sich am Modul eine bestimmte Spannung ein.
<br />


Die Möglichkeit die Eingangsspannung zu regeln besitzen nur wenige Spannungsregler. Der Schaltkreis LT3652 ist dazu in der Lage.  
=== Schaltplan und Layout ===
Der Schaltplan weist wenige Besonderheiten auf, und ist nach einer Empfehlung von Linear Technology aufgebaut.


Überhaupt ist der LT3652 für GENAU diese Anwendung entwickelt worden. Er ist in der Lage mithilfe einer Solarzelle einen beliebigen Akku zu laden.


<nowiki>http://cds.linear.com/docs/en/datasheet/3652fd.pdf</nowiki>
Das Layout wurde möglichst kompakt erstellt und besitzt neben dem Anschluss für den Bleiakku auch einen Separaten Anschluss für die Last.


<nowiki>http://www.electronicsweekly.com/market-sectors/power/use-solar-power-charge-batteries-efficiently-2014-03/</nowiki>
<br />


h2. Schaltplan und Layout
== Weblinks ==


Der Schaltplan weist wenige Besonderheiten auf, und ist nach einer Empfehlung von Linear Technology aufgebaut.
* http://cds.linear.com/docs/en/datasheet/3652fd.pdf


!Solarlader.png!
* http://www.electronicsweekly.com/market-sectors/power/use-solar-power-charge-batteries-efficiently-2014-03/
 
Das Layout wurde möglichst kompakt erstellt und besitzt neben dem Anschluss für den Bleiakku auch einen Separaten Anschluss für die Last.


!Layout.png!
[[Category:Projekt]]
[[Category:Projekt]]

Revision as of 21:14, 27 July 2020

Motivation

Schaltplan
Eagle Schaltplan

Wenn man längere Zeit draußen unterwegs ist, zum Beispiel beim Zelten, möchte man sich natürlich einen gewissen Komfort im Zelt schaffen.

Aber auch zu anderen Aktivitäten ist es manchmal sinnvoll, netzunabhängig Strom zur Verfügung zu haben. Aus diesem Wunsch ist ein Projekt entstanden, das viel zu unhandlich zum Mitnehmen im Rucksack ist, aber beim Zelten das Zelt zuverlässig mit Strom versorgt, um das Handy, den Laptop, die Kamera zu laden, das Zelt zu beleuchten oder die Amateurfunkstation mit Strom zu versorgen.

Grundsätzlicher Aufbau

Das gesamte System besteht aus einer 20W Solarzelle, die über einen Laderegler einen 12V 7,2Ah Bleiakku lädt.

Eine Solarzelle hat dabei immer eine recht krumme Kennlinie, sodass man gezwungen ist, die Zelle an einem Arbeitspunkt zu betreiben, um die volle elektrische Leistung entnehmen zu können. Man kann die Solarzelle einerseits fix an einem bestimmten Arbeitspunkt betreiben und nimmt dadurch einen etwas geringeren Wirkungsgrad in Kauf. Oder man wendet das sogenannte maximum power point tracking an. Dies ist allerdings mit etwas Aufwand verbunden, maximiert allerdings die Effizienz der Solarzelle.


Eagle Layout

Der LT3652 macht allerdings kein maximum power point tracking sondern regelt die Modulspannung auf einen mittels Trimmpotentiometer einzustellenden Wert. Auf diese Art und Weise bekomme ich aus meiner 20W Solarzelle etwa $\SI{15}{\watt}$ heraus.


Schaltplan und Layout

Der Schaltplan weist wenige Besonderheiten auf, und ist nach einer Empfehlung von Linear Technology aufgebaut.


Das Layout wurde möglichst kompakt erstellt und besitzt neben dem Anschluss für den Bleiakku auch einen Separaten Anschluss für die Last.


Weblinks